bergholz ist gutes bauholz

Auf den kargen Böden und im kühlen Klima der montanen und subalpinen Höhenstufe wachsen die Bäume langsamer als in tieferen Lagen. Es dauert Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte, bis die Stämme einen für die Holzgewinnung geeigneten Durchmesser erreichen. Das ‘feinjährige’ Bergholz weist enge, gleichmässige Jahrringe auf und liefert deshalb erstklassiges Bauholz.

feinjährige bergfichte

Die Fichte bevorzugt gebirgige, winterkalte Verhältnisse. In höheren Lagen, oft an steilen Abhängen, fühlt sie sich wohl. Hier bildet sie das feingewachsene Holz, das sich durch hohe Dichte und Spannkraft auszeichnet. Da die Fichte zudem leicht im Gewicht und gut zu bearbeiten ist, wird sie im Holzbau oft und vielseitig verwendet.

wind- und wetterfeste lärche

Im klimatisch rauen Alpenraum bilden Lärchenwälder vielerorts die Baumgrenze. Unter dem intensiven Licht der Bergsonne entwickelt der Baum balsamische Harze, die das Holz vor Witterungseinflüssen und Schädlingsbefall schützen. Im Umkreis ursprünglicher Standorte seit jeher zum Bau von Hütten und Stegen verwendet, setzt die dauerhafte Lärche im modernen Holzbau neue Akzente.

heilsame arve

Die Arve ist der frosthärteste Baum in den Alpen. Ihr lebhaft gezeichnetes und charakteristisch duftendes Holz wurde geschätzt für Täfer und rustikale Möbel. Wenn Designer die Arve heute wieder entdecken, hat das auch mit ihren inneren Kräften zu tun: in Räumen aus Arvenholz sinkt die Herzfrequenz, die Qualität des Schlafes und der Regeneration steigt. Arve wirkt beruhigend und vitalisierend.